Unterrichtung § 34a GewO

 

Die Unterrichtung nach § 34a GewO ist eine der Zugangsvoraussetzungen für das Sicherheitsgewerbe und wurde zum 01. April 1996 eingeführt. Sie wird ausschließlich über die Industrie und Handelskammern (IHK) für Unselbstständige (40 Unterrichtseinheiten) angeboten. Bis 30.11.2016 gab es auch eine Unterrichtung für Selbstständige (80 Unterrichtseinheiten).

Details zum Ablauf finden sich in den §§ 4 - 8 BewachV.

Inhalt gem. § 7 BewachV

  • Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich Gewerberecht und Datenschutzrecht
  • Bürgerliches Gesetzbuch
  • Straf- und Strafverfahrensrecht einschließlich Umgang mit Waffen
  • Unfallverhütungsvorschrift Wach- und Sicherungsdienste (DGUV Vorschrift 23)
  • Umgang mit Menschen, insbesondere Verhalten in Gefahrensituationen, Deeskalationstechniken in Konfliktsituationen sowie interkulturelle Kompetenz unter besonderer Beachtung von Diversität und gesellschaftlicher Vielfalt und
  • Grundzüge der Sicherheitstechnik

 

Sachkundeprüfung § 34a GewO

 


Die Sachkundeprüfung nach § 34a ist eine  IHK-Prüfung für das Sicherheitsgewerbe, die monatlich bundesweit bei vielen IHKs stattfindet.

Geschichte

Die Sachkundeprüfung § 34a GewO wurde zum 01. Januar 2003 eingeführt, bzw. rechtskräftig.

Sinn der Sachkundeprüfung war es, bestimmte Tätigkeiten im Sicherheitsgewerbe nur noch Sicherheitsmitarbeitern zu überlassen, die nachgewiesen haben, im direkten Umgang mit der Öffentlichkeit rechtssicher und deeskalierend agieren zu können. Hierzu gehören seit dem 01.12.2016 nach der Novellierung der Bewachungsverordnung und dem §34a der Gewerbeordnung folgende Tätigkeiten:

1. Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr (Citystreifen, Bahnhofsstreifen etc.),

2. Schutz vor Ladendieben (Kaufhausdetektive und Doorman/Shopguards),

3. Bewachungen im Einlassbereich von gastgewerblichen Diskotheken (Türsteher),

4. Bewachungen von Aufnahmeeinrichtungen nach § 44 des Asylgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. September 2008 (BGBl. I S. 1798), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 31. Juli 2016 (BGBl. I S. 1939) geändert worden ist, von Gemeinschaftsunterkünften nach § 53 des Asylgesetzes oder anderen Immobilien und Einrichtungen, die der auch vorübergehenden amtlichen Unterbringung von Asylsuchenden oder Flüchtlingen dienen, in leitender Funktion (Objektleiter etc.),

5. Bewachungen von zugangsgeschützten Großveranstaltungen in leitender Funktion (Einsatzleiter, etc.).

Auch ist seit dem 01.12.2016 die Sachkundeprüfung die Mindestqualifikation, selbständig ein Sicherheitsgewerbe zu eröffnen. Die zuvor ausreichende 80-stündige Unterrichtung bei der zuständigen Industrie- und Handelskammer ist hierfür nicht mehr ausreichend. Gewerbetreibende, die vor dem 01.12.2016 das Gewerbe befugt eröffnet haben, genießen jedoch Bestandsschutz.

Rechtliche Grundlagen

Die Sachkundeprüfung basiert auf § 34a GewO und den § 9 - 12 BewachV.

Inhalt

  • Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich Gewerberecht und Datenschutzrecht
  • Bürgerliches Gesetzbuch
  • Straf- und Strafverfahrensrecht einschließlich Umgang mit Waffen
  • Unfallverhütungsvorschriften Wach- und Sicherungsdienste (DGUV Vorschrift 23, ehemals BGV C7)
  • Umgang mit Menschen, insbesondere Verhalten in Gefahrensituationen, Deeskalationstechniken in Konfliktsituationen sowie interkulturelle Kompetenz unter besonderer Beachtung von Diversität und gesellschaftlicher Vielfalt und
  • Grundzüge der Sicherheitstechnik

 

Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft

 

Die "Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft" ist eine Weiterbildungsprüfung, welche die Werkschutzfachkraft ab 2005 abgelöst hat.

Zulassungsvoraussetzungen

  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis in der Sicherheitswirtschaft oder
  • eine mindestens fünfjährige Berufspraxis, von der mindestens drei Jahre in der Sicherheitswirtschaft abgeleistet sein müssen und
  • ein Mindestalter von 24 Jahren und
  • die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Lehrgang, dessen Beendigung nicht länger als 24 Monate zurückliegt.

 

Fortbildungsdauer

Es besteht keine Pflicht, einen Vorbereitungskurs zu besuchen, jedoch wird es aufgrund des Stoffumfanges empfohlen. Die IHK-Stundenempfehlung beträgt 210 Unterrichtsstunden. Ein Kurs kann sowohl in Vollzeit oder Teilzeit durchgeführt werden.

 

Prüfungsinhalte

 

Prüfungsfach Unterrichtsstunden Prüfungsumfang Prüfungsart
00. Lern- und Arbeitsmethodik: 10 - -
Teil A: Rechts- und Aufgabenbezogenes Handeln 80 UE 150 min. schriftlich
01. Rechtskunde: 40 - -
02. Dienstkunde: 40 - -
Teil B: Gefahrenabwehr sowie Einsatz von Schutz- und Sicherheitstechnik 56 UE 150 min. schriftlich
03. Brandschutz und sonstige Notfallmaßnahmen: 18 - -
04. Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz: 18 - -
05. Einsatz von Schutz- und Sicherheitstechnik: 20 - -
Teil C: Sicherheits- und serviceorientiertes Verhalten und Handeln 64 UE 30 min. mündlich
06. Situationsbeurteilung und -bewältigung: 24 - -
07. Kommunikation: 20 - -
08. Kunden- und Serviceorientierung: 10 - -
09. Zusammenarbeit: 10 - -
Zusammenfassung 210 -

Quelle: Wikipedia

Servicekraft für Schutz und Sicherheit

 

Die Servicekraft für Schutz und Sicherheit ist eine zweijährige Ausbildung in der Sicherheitsbranche, die 2007 eingeführt wurde. 

Rechtsgrundlage

Verordnung über die Berufsausbildung zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit

www.gesetze-im-internet.de/schsiservausbv/index.html

 

Fachkraft für Schutz und Sicherheit

 

Fachkraft für Schutz- und Sicherheit ist seit September 2002 in Deutschland ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die Ausbildung dauert drei Jahre und erfolgt im dualen Berufsausbildungssystem. Die schulische Ausbildung erfolgt in 20 Landesfachklassen in Deutschland in der Regel im Blockunterricht. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, eine zweijährige Umschulung mit gleichwertigem Inhalt zu besuchen. Die Ausbildung enthält im Blockunterricht an den Berufsschulen 880 Unterrichtseinheiten, die Umschulung in den zwei Jahren enthält einen theoretischen Unterricht von 2160 Unterrichtseinheiten im Lernfeldkonzept, kann aber mit einer Berufserfahrung von 4,5 Jahren auch als Externen Prüfung abgelegt werden. 

Aufgabe der Fachkräfte ist in erster Linie der Schutz privatrechtlicher Güter, indem sie Personen sichern, Objekte, Werte und Anlagen schützen, insbesondere durch präventive Maßnahmen und soweit erforderlich durch Gefahrenabwehr. Im Rahmen des Public Private Partnership können in begrenztem Umfang und zeitlich, sowie auf die Tätigkeit bezogen begrenzt, auch (vorübergehende) Rechte übertragen werden, die an sich nur von Staatsdienern, beispielsweise Polizisten, ausgeübt werden.

Bei ihrer Dienstausübung stehen den Fachkräften für Schutz und Sicherheit, wie anderen Sicherheitsmitarbeitern von Sicherheitsunternehmen und jedem anderen Bürger auch, ausschließlich die sogenannten „Jedermannsrechte“ zu. Hoheitliche Aufgaben können nur nach entsprechende Beleihung (etwa im Rahmen der Fluggastkontrolle oder im Rahmen kommunaler Ordnungsdienste) durchgeführt werden. Das Berufsbild wurde im Jahr 2008 im Zusammenhang mit der Einführung eines zweijährigen Ausbildungsberufes „Servicekraft für Schutz und Sicherheit“ überarbeitet. 

Berufsbild

 

Fachkräfte für Schutz und Sicherheit arbeiten in privaten Sicherheitsdiensten oder im öffentlichen Dienst.

Dort übernehmen sie Aufgaben, wie Personen-, Werk-, oder Objektschutz.

Darüber hinaus können sie in Notruf- und Serviceleitstellen arbeiten und im Revier- und Streifendienst eingesetzt werden.

Sie werden häufig in Führungspositionen eingesetzt und übernehmen die Koordination und Einsatzplanung von Sicherheitskräften im Einsatzfall sowie in der Vorplanung.

Sie planen und führen Maßnahmen der Sicherung und präventiven Gefahrenabwehr durch, beurteilen Gefährdungspotentiale und leiten Sicherheitsmaßnahmen ein.

Sie kennen Wirkungsweise und Gefährdungspotenzial von Waffen.

Schutz- und Sicherheitstechnik kontrollieren sie und leiten bei Mängeln Maßnahmen ein.

Fachkräfte für Schutz und Sicherheit überprüfen die Einhaltung objektbezogener Schutz- und Sicherheitsvorschriften, z. B. Arbeitssicherheit, Brandschutz, Umweltschutz und Einhaltung des BDSG sowie der DSGVO.

Sie kennen die entsprechenden gesetzlichen Regelungen und setzen diese um.

 

Ausbildungsschwerpunkte

 

Schwerpunkte der Ausbildung sind:

 

  • Schutz und Sicherheit
    • Sicherheitskonzepte
    • Sicherheitstechnische Einrichtungen und Hilfsmittel
    • Maßnahmen der Ersten Hilfe
    • Ermittlung, Aufklärung und Dokumentation
    • Präventive Gefahrenabwehr

 

 

  • Betriebswirtschaft

 

  • Zusammenarbeit im Betrieb
    • Kommunikation und Kooperation
    • Situationsgerechtes Verhalten und Handeln
    • Planung und Umsetzung von präventiven Sicherungsmaßnahmen

 

Perspektiven

 

  • Betriebsleitung
  • Bereichsleitung
  • Einsatzleitung
  • Objektleitung
  • Schichtleitung

 

Eine Fachkraft für Schutz und Sicherheit kann ein Jahr nach der Abschlussprüfung (d. h. 1 Jahr Berufspraxis) die Prüfung zum Meister für Schutz und Sicherheit ablegen. Aufgrund der kaufmännischen Ausbildung, ist auch die Weiterbildung zum Fachwirt in verschiedenen Richtungen möglich.

Weitere Fortbildungsmöglichkeiten sind durch verschiedene Studienangebote der Fachschulen, Fachhochschulen und Universitäten gegeben.

Studiengänge wie Sicherheitsfachwirt, IT-Sicherheitsmanagement, Sicherheitsmanagement, Sicherheitsingenieur, Sicherheitstechnik werden angeboten.

 

Rechtsgrundlage

Verordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit

www.gesetze-im-internet.de/schsiausbv_2008/index.html

 Quelle: Wikipedia

Meister für Schutz und Sicherheit

 

Der "Geprüfte Meister für Schutz und Sicherheit" wird von Industrie- und Handelskammern in Deutschland in schriftlicher und mündlicher Prüfung an verschiedenen Standorten abgenommen. Diese Art der Qualifikation ist die höchste nichtakademische Form der fachlichen Berufsausbildung in der Sicherheitsbranche.

Meister für Schutz und Sicherheit sind bei Dienstleistungsunternehmen der privaten Sicherheit angestellt, führen selbst Sicherheitsunternehmen oder sind bei großen Unternehmen mit ausgeprägter Sicherheitspolitik (z. B. als Werkschutzleiter) tätig.

Berufsbild

 

Generell sind Meister für Schutz und Sicherheit zuständig für Sicherheits- und Ordnungsmaßnahmen, die diese planen und entwickeln. Im Rahmen von Projekten werden Sicherheitsanalysen und Konzepte, Vorschläge für die betriebliche Sicherheitspolitik oder die Planung und Entwicklung von technischen und baulichen Sicherheitsmaßnahmen erstellt oder bestehende überprüft und fortgeschrieben.

Hohe Verantwortung steht dem Meister hierbei auch in der Kosten- und Leistungsrechnung zu, hier werden eigenständig Budgets verwaltet und Kosten veranschlagt, die für den Betrieb von Sicherheitseinrichtungen oder für Sicherheitspersonal anfallen.

Meister für Schutz und Sicherheit bilden auch Auszubildende in den Ausbildungsberufen " Fachkraft für Schutz und Sicherheit " und "Servicekraft Schutz und Sicherheit" aus.

Die Ausbildungabschlüsse bilden hier anerkannte Wissensebenen, welche ansonsten in diesem oft von Quereinsteigern und gering qualifizierten Arbeitskräften geprägten Beruf seltener erreicht werden.

Zudem können Meister für Schutz und Sicherheit die Aufgabe übernehmen, eigenständig Weiterbildungsmaßnahmen und Schulungen zu erarbeiten.

Im Bereich der betrieblichen Sicherheit bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten der Spezialisierung an.

Diese können betrieblicher Brandschutz (so auch weitere Fortbildung zum Brandschutzbeauftragten), der innerbetriebliche Ermittlungsdienst oder das Verwalten von Zutrittskontrollsystemen sein.

 

Geschichte

 

Vom 14. Dezember 1989 bis zum 26. März 2003, mit Änderung vom 18. Mai 2004 (BGBl. I S. 433 und BGBl. I S. 1002), war die Bezeichnung „Werkschutzmeister“ für die Vorgänger-Prüfungsordnung gebräuchlich. Diese wurde von der Qualifikation zum „Meister für Schutz und Sicherheit“ ersetzt.

Im Vergleich zum Vorgängermodell liegt der Schwerpunkt beim Meister für Schutz und Sicherheit stärker auf den Bereichen Sicherheitstechnik und Betriebswirtschaft.

Der Werkschutzmeister hatte im fachrichtungsspezifischen Teil als Besonderheit unter allen IHK Prüfungen ein eigenes Fach für angewandte Psychologie, das stark von der kriminologischen „Polizeipsychologie“ beeinflusst war.

Das aktuelle Modell orientiert sich in den Grundlegenden Qualifikationen am Industriemeister und schreibt in den Fächern auch dieselben Klausuren, die echte Spezialisierung der Prüfung findet erst in den Handlungsspezifischen Qualifikationen statt.

 

Zulassungsvoraussetzungen

 

Für den ersten Prüfungsteil "Grundlegende Qualifikationen".

 

  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit oder in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf, der einem sicherheitsrelevanten Beruf zugeordnet werden kann, und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis oder
  • Bestehen der Abschlussprüfung zu einem anderen Ausbildungsberuf mindestens zwei Jahre Berufspraxis in der Sicherheitsbranche
  • mindestens 5 Jahre Berufspraxis in der Sicherheitsbranche
  • erfolgreich abgelegte Prüfung zur geprüften Werkschutzfachkraft IHK (bis 2005)

 

für den zweiten Prüfungsteil "Handlungsspezifische Qualifikationen."

 

  • Abgelegte Prüfung in den "Grundlegenden Qualifikation" (nicht älter als fünf Jahre)
  • Zusätzlich zur Mindestvoraussetzung zur grundlegenden Qualifikation ein weiteres Jahr Berufspraxis
  • bestandene Ausbildereignungsprüfung (AEVO)

 

Fortbildungsdauer

 

Es besteht keine Pflicht, einen Vorbereitungskurs zu besuchen, jedoch wird es aufgrund des Stoffumfanges empfohlen.

Die IHK-Stundenempfehlung beträgt 830 Unterrichtsstunden.

Ein Kurs kann sowohl in Vollzeit (sechs Monate) oder Teilzeit (12–24 Monate) durchgeführt werden.

 

Prüfungsinhalte

 

Prüfungsfach Unterrichtsstunden[2] Prüfungsumfang Prüfungsart
00. Lern- und Arbeitsmethodik: 10 - -
Teil A: Grundlegende Qualifikation 260 270 min. -
01. Rechtsbewusstes Handeln: 60 90 min. schriftlich
02. Betriebswirtschaftliches Handeln: 100 90 min. schriftlich
03. Zusammenarbeit im Betrieb: 100 90 min. schriftlich
Teil B: Handlungsspezifische Qualifikation 560 360 min. -
04. Schutz- und Sicherheitstechnik: 150 180 min. schriftlich
05. Organisation: 260 180 min. schriftlich
06. Führung und Personal: 150 45–60 min. mündlich
Zusammenfassung 830 - -

 

Weiterbildung

 

 

Der Technische Betriebswirt ist speziell auf Industriemeister zugeschnitten und vertieft nach der Meisterprüfung weiter Kenntnisse der Betriebswirtschaftslehre[3]

 

 

Der geprüfte Betriebswirt nach Handwerksordnung vertieft ebenfalls betriebswirtschaftliche Kenntnisse, im Gegensatz zum namensgleichen geprüften Betriebswirt (IHK) (zu dem Industriemeister i. d. R. nicht die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen) ist der Abschluss nicht auf die Perspektive "Top-Management im größeren Industriebetrieb" ausgelegt, sondern vor allem für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und die Selbstständigkeit im Handwerk, was außerhalb der Branchenführer oder klassischem unternehmensintern organisiertem Werkschutz eher den Realitäten in der Sicherheitsbranche gleicht.

 

  • Bachelor – Sicherheitstechnik (Security & Safety-Engineering)

 

Es existieren derzeit (2016) ca. 15 Ingenieurstudiengänge mit Fachrichtung Sicherheitstechnik an Fachhochschulen.

"Sicherheitsingenieure" untersuchen Sicherheitsrisiken und Gefahrenquellen in Betrieben und Unternehmen aller Branchen vor allem der erzeugenden, verarbeitenden oder anwendenden Industrie, verfassen Stellungnahmen über Maßnahmen und Verfahren, mit Hilfe derer Störfälle vermieden werden können und beraten Entwickler, Hersteller und Anwender von technischen Geräten und Anlagen in Bezug auf sicherheitstechnische Aspekte.

 

  • Master - Rescue Engineering/Security & Safety-Engineering

 

Ingenieure mit einem Abschluss als Master of Rescue Engineering (Rettungsingenieure) übernehmen Managementaufgaben bei Rettungsdiensten und im Katastrophenschutz. Sie organisieren und betreiben beispielsweise Notarzt- oder Luftrettungsdienste vor allem in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht. Sie befassen sich mit der Ablaufplanung bei routinemäßigen Notfalleinsätzen, aber auch mit Logistikaufgaben bei Katastrophen und bei internationalen Einsätzen. Mit ihrer betriebswirtschaftlichen Kompetenz sorgen sie dafür, dass Abläufe effizient geplant und Ausrüstungen und Hilfsgüter optimal eingesetzt werden.

 

  • Studium der Politik und Sozialwissenschaften

 

Hierbei erfolgt eine grundlegende Kenntnis von politischen und sozialpsychologischen Zusammenhängen. Diese Kenntnisse können in der Praxis zur Risikoanalyse, Gefahrenabwehr, Einsätzen bei Großveranstaltungen angewandt werden.

 

  • Studium Sicherheitsmanagement (Bachelor & Master)

Die inhaltlichen Schwerpunkte des Studiengangs liegen in den Bereichen Recht, Betriebswirtschaft, Personalführung und Risikomanagement. Hinzu kommen Lehrveranstaltungen mit sozialwissenschaftlicher Orientierung, IT und Fachenglisch.

 

Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Meister/Geprüfte Meisterin für Schutz und Sicherheit

http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/schsimeistprv/gesamt.pdf

Fördermöglichkeiten

U.a. kann die Vorbereitung auf den "Meister für Schutz und Sicherheit" mit Aufstiegs BAföG (ehemals Meister-Bafög) gefördert werden.

https://www.aufstiegs-bafoeg.de/de/was-wird-gefoerdert-1698.html

 

Quelle: Teilweise Wiki für Schutz und Sicherheit und Wikipedia