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DGUV Vorschrift 23 Wach- und Sicherungsdienste (Stand 2010)aktuellste
Geltungsbereich
§ 1 Geltungsbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
II. Gemeinsame Bestimmungen
§ 2 Allgemeines . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
§ 3 Eignung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
§ 4 Dienstanweisungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
§ 5 Verbot berauschender Mittel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
§ 6 Übernahme von Wach- und Sicherungsaufgaben . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8
§ 7 Sicherungstätigkeiten mit besonderen Gefahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
§ 8 Überprüfung von zu sichernden Objekten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
§ 9 Objekteinweisung . . . . . . . . .
DGUV Vorschrift 23.pdf
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Bewachungsverordnung (BewachVO)
Bewachungsverordnung - BewachVO.pdf
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Neuerungen zur Bewachungsverodnung!!
Am 01. Juni 2019 trat die neue Bewachungsverordnung in Kraft.
Änderung 1:
§ 1 Örtliche Zuständigkeit (neu)
Bisher war für Bewachungsunternehmer und die Wachperson (Sicherheitsmitarbeiter)
dieselbe Behörde zuständig, wenn es um die Erlaubnis ging, ob ein
Bewachungsgewerbe eröffnet werden darf, bzw. ob gearbeitet werden darf.
Während sich für den Bewachungsunternehmer nichts ändert, ist für die Wachperson
zukünftig die Behörde zuständig, die an dessen Wohnsitz zuständig ist.
Fazit: Nicht sinnvoll, da keine einheitlichen Vorgaben für die Behörden aufgestellt
worden sind. So ist es nun möglich, dass für ein Bewachungsunternehmen ein
Mitarbeiter arbeiten darf, der unzuverlässiger ist, als ein anderer, nur weil der im
„falschen“ Bezirk wohnt.
Änderung 2:
§ 3 Angaben bei der Antragstellung (neu)
§ 3 ergänzt nun den § 34a GewO. So muss, wenn vorhanden nun die
„Bewacherregisteridentifikationsnummer“ angegeben werden.
Fazit: Sinnvoll, da konsequent.
Änderung 3:
§ 8 BewachV, Anerkennung anderer Nachweise (alt: § 5)
Jetzt sind die anerkannten Nachweise konkret benannt, also
Werkschutzfachkraft
Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft
Servicekraft für Schutz und Sicherheit
Fachkraft für Schutz und Sicherheit
Werkschutzmeister / Meister für Schutz und SicherheitNeu: Rechtswissenschaftliches Studium + Unterrichtung nach § 34a GewO in den
Sachgebieten 4 - 6
Fazit: Die Erläuterung der Abschlüsse macht Sinn, das mit dem Jurastudium nicht, da
nur es nur absolute Einzelfälle betrifft.
Änderung 4:
§ 14 Umfang der Versicherung (alt: § 6)
Das Thema Versicherung wird genauer dargestellt, insbesondere wird klargestellt,
dass nur noch eine Begrenzung der Haftung auf den doppelten Betrag der
Mindestversicherungssumme zulässig ist. Der alte § 7 zur Haftungsbeschränkung
entfällt ganz und damit auch der Hinweis, dass Ausschlussfristen vereinbart werden
können.
Fazit: Es handelt sich mehr um eine Klarstellung als eine Neuerung.
Änderung 5:
§ 16 Beschäftigte, An- und Abmeldung von Wach- und Leitungspersonal (alt: § 9)
Neu ist, dass Wach- und Leitungspersonal beim Bewacherregister an- und
abzumelden ist. Die Meldepflicht ist sehr umfangreich, beispielsweise sind die
Wohnadressen der letzten fünf Jahre zu melden.
Fazit: Übertriebener bürokratischer Aufwand, der klar dem Datenschutzgedanken
widerspricht, da unnötig Daten angehäuft werden.
Änderung 6:
§ 17 Dienstanweisung (alt § 10)
Neu ist hier, dass der Bewachungsunternehmer der Wachperson keine
Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 23 mehr aushändigen muss.
Der ehemalige § 8 Abs. 2 zum Thema Datenschutz wurde hier nun als Absatz 2
einbezogen.
Fazit: Falsches Signal zu Thema Arbeitsschutz / Arbeitssicherheit
Änderung 7:
§ 18 Ausweis, Kennzeichnung der Wachperson
Wurde zum 01. Dezember 2016 noch eingeführt, dass außer Ladendetektiven alle
Wachpersonen den Ausweis sichtbar zu tragen haben und dieser die Nummer des
Reisepasses oder des Personalausweises beinhalten muss, so ist nun beides wieder
vom Tisch.Aktuell muss der Ausweis nur „bei sich geführt“ werden und die Nummer des
Reisepasses oder des Personalausweises braucht nicht mehr mitgeführt werden.
Vielmehr ist nun auch dieses Dokument „nur“ bei sich zu führen.
Neu ist, dass der Ausweis nun die Bewacherregisteridentifikationsnummer beinhalten.
Sichtbar getragen dagegen muss nur noch ein „Schild“ mit Namen oder Kennnummer
sowie Bezeichnung des Gewerbebetriebs.
Fazit: Rolle rückwärts, alle aktuellen Ausweise müssen entsorgt werden und zukünftig
durch einen Ausweis und ein „Schild“ ersetzt werden.
Gesamtfazit: Ohne flächendeckende Kontrollen werden auch die neuen Regelungen
keinerlei Verbesserung in der privaten Sicherheitsbranche bringen.

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GUV -R-a1
Grundsätze der Prävention
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